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#Ehrenamt

Thüringens Fußballhelden kehren mit vielen Eindrücken aus Spanien zurück

Für zehn junge Ehrenamtliche aus Thüringen ist eine besondere Woche zu Ende gegangen. Als Preisträger der Aktion „Fußballhelden“ vertraten André Blank, Tobias Günschmann, Max Kröckel, Jonas Leibeling, Walter Lorber, Luisa Müller, Charlotte Noll, Pascal Rahause, Bruno Röpke und Paul Schröder den Thüringer Fußball-Verband bei der Fußballhelden-Bildungsreise des Deutschen Fußball-Bundes und seines Partners KOMM MIT in Santa Susanna an der Mittelmeerküste. Gemeinsam mit rund 240 jungen Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland verbrachten sie fünf Tage in Spanien. Die Bildungsreise steht seit mittlerweile zehn Jahren für die Verbindung von Wertschätzung und Weiterbildung. Ausgezeichnet werden damit junge Menschen, die sich mit besonderem Engagement im Fußball einbringen.

Auf dem Programm standen zahlreiche Theorie- und Praxiseinheiten rund um die Trainingsphilosophie Deutschland, verschiedene Workshops sowie Vorträge zu unterschiedlichen Themen des Vereins- und Fußballalltags. Darüber hinaus bot die Reise Möglichkeiten, mit Ehrenamtlichen aus anderen Landesverbänden ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Zudem warfen die Teilnehmer einen Blick über Themen des Vereinsalltags, Spiel- und Trainingsbetrieb hinaus. So beschäftigten sie sich unter anderem mit gesellschaftlicher Verantwortung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung im Sport. Ergänzt wurde das Programm durch verschiedene Abendveranstaltungen sowie einen gemeinsamen Ausflug nach Barcelona.

Luisa Müller, Thüringer Teilnehmerin der Fußballhelden Bildungsreise: "Es war eine gute Mischung aus Theorie, aber auch Praxisinhalten auf dem Platz. Dazu kamen noch verschiedene Vorträge wie beispielsweise durch den ehemaligen Fußballspieler Patrick Owomoyela oder Schiedsrichter Patrick Hoffmann. An einem Abend gab es eine Einheit zum kognitiven Training, welche auch sehr spannend war. Ein weiteres Highlight war eine Trainingseinheit nach der Trainingsphilosophie Deutschlands, welche durch Referenten des DFB geleitet wurden. Abseits vom Platz ging es an einem Tag noch nach Barcelona.

Der Austausch mit den anderen Teilnehmern war sehr fördernd. Es war sehr hilfreich, dass man sich mit vielen anderen Ehrenamtlichen austauschen konnte, die alle aus verschiedenen Vereinen oder Landesverbänden kamen. So konnte jeder unterschiedliche Erfahrungen teilen."

Jonas Leibeling, Thüringer Teilnehmer der Fußballhelden Bildungsreise: "Die Workshops an dem ich teilnahm, sowie einige andere von denen ich Zusammenfassungen bekommen habe, waren sehr informativ und inspirierend. Der Austausch mit den anderen Teilnehmern war sehr interessant, da er total verschieden war. Jeder hatte andere Erfahrungen und Ausgangsvoraussetzungen. Es war auch sehr angenehm, da das ins Gespräch kommen sehr niedrigschwellig ablief. Mit in den Verein nehme ich natürlich viele Anregungen für die Trainingsgestaltung und meine Trainingsphilosophie. Auch kleine Ideen über den Vereinsaufbau und dessen Verwaltung.

Den nächsten Fußballhelden würde ich raten möglichst offen an die Reise heranzugehen. Ob die Reise gut oder überwältigend wird, entscheidet inwieweit man sich traut auf Menschen zuzugehen, Bekanntschaften zu machen und spontane Erlebnisse zu genießen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich zu bewerben oder andere vorzuschlagen, da es einfach ein Erlebnis ist und für sowohl die fußballerische als auch die Persönliche Entwicklung super ist."

Jetzt noch Fußballhelden 2026 vorschlagen

Die aktuelle Bewerbungsphase für die Aktion „Fußballhelden“ läuft noch bis zum 31. Oktober 2026. Gesucht werden junge Ehrenamtliche zwischen 18 und 30 Jahren, die sich in besonderer Weise als Jugendtrainerin, Jugendtrainer oder Jugendleiter engagieren.

➡️ Alle Informationen zur Aktion und zur Bewerbung gibt es hier.