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Zeichen gegen Gewalt: KFA Westthüringen setzt Männerspielbetrieb am kommenden Wochenende aus

Nach einem tätlichen Angriff auf einen Schiedsrichterassistenten im Rahmen eines Kreisoberligaspiels im KFA Westthüringen hat der zuständige Kreisfußballausschuss (KFA) deutliche Maßnahmen ergriffen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende bei der Partie SG EFC Ruhla 08 gegen den FC Eisenach, die in der Folge abgebrochen werden musste.

Nach aktuell vorliegenden Informationen wurde ein noch minderjähriger Schiedsrichterassistent von einem Spieler körperlich attackiert. Als Reaktion hat der KFA Westthüringen kurzfristige Maßnahmen beschlossen, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt gegen Schiedsrichter zu setzen. 

Der TFV unterstützt ausdrücklich die klare Haltung, dass Gewalt – insbesondere gegenüber Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern – in keiner Form akzeptabel ist. Auch aus Sicht des Thüringer Fußball‑Verbandes ist der Schutz der Unparteiischen von zentraler Bedeutung. Ohne Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ist ein geordneter Spielbetrieb nicht möglich.

Maßnahmen des KFA Westthüringen (15.–17. Mai 2026)

  • Keine Ansetzungen von Schiedsrichtern im Männerbereich
  • Absetzung aller Spiele der Kreisoberliga, Kreisliga und 1. Kreisklasse
  • Fortführung des Spielbetriebs im Nachwuchs‑, Frauen- und Alten‑Herren‑Bereich
  • 5‑minütige Spielunterbrechung (STOPP‑Signal) bei allen Spielen dieser Bereiche ab der 10. Minute als Zeichen gegen Gewalt
  • Begleitende Stadionsdurchsagen, sofern technisch möglich

Der KFA Westthüringen betont, dass diese Maßnahmen eine erste Reaktion darstellen und bei weiteren Vorfällen auch zusätzliche Schritte folgen können.

👉 Den vollständigen offenen Brief des KFA Westthüringen mit allen Hintergründen und Einordnungen