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#Spielbetrieb Junioren

Konstruktiver Austausch zwischen TFV-Jugendausschuss und Vertretern der Nachwuchsleistungszentren & Sportschulen

Am 31. März lud der Jugendausschuss des Thüringer Fußball‑Verbandes (TFV) unter der Leitung seines Vorsitzenden Christopher Graßmuck zu einem gemeinsamen Austausch ein. Teilnehmer waren die Thüringer Landestrainer, Vertreter der beiden Nachwuchsleistungszentren (FC Rot‑Weiß Erfurt und FC Carl Zeiss Jena), Vertreter der Sportschulen, der DFB‑Stützpunktkoordinator Heiko Nowak sowie Mitglieder des TFV‑Jugendausschusses. Das etablierte Gesprächsformat hat sich in den vergangenen Jahren als konstruktive Plattform bewährt, um Themen der Nachwuchsentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam weiterzuentwickeln. 

Zu Beginn wurden die umgesetzten Maßnahmen aus der letzten Sitzung ausgewertet, die maßgeblich aus diesem Austauschformat hervorgegangen waren. Anschließend informierte Christian Kucharz, Leistungssportkoordinator des TFV, über aktuelle Entwicklungen in der verbandlichen Talentförderung. Dabei ging er sowohl auf neue Maßnahmen als auch auf Ergebnisse aus Leistungsvergleichen ein und beleuchtete die Zusammenarbeit zwischen Schule, Verband und Verein sowie bestehende Herausforderungen in diesem Bereich.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Landesnachwuchsspielbetrieb. Christopher Graßmuck stellte die Ordnungsänderung zum „Playing Down“ vor und gab Einblicke in Überlegungen zu Pilotprojekten sowie zur möglichen Ausweitung des Spielbetriebs im Twin‑Modus. In der Runde bestand Einigkeit darüber, dass dieser Spielmodus ein sinnvolles und entwicklungsförderndes Spielformat darstellt. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden ausführlich den aktuellen Stand der Talenteligen (U15) sowie Impulse zur Entwicklung eines überregionalen Formates.

Am Ende der sachlichen und konstruktiven Runde zeigte sich Initiator Christopher Graßmuck zufrieden und vereinbarte mit den Teilnehmern ein weiteres Treffen. „Für den Jugendausschuss ist dieser Austausch sehr wichtig, um aus verschiedenen Blickwinkeln Feedback zu aktuellen Themen zu erhalten – insbesondere zum Nachwuchsspielbetrieb, zu neuen Projekten und Spielformaten. Die Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind absolut wertvoll“, so Graßmuck.