Nur noch wenige Tage bis zum Endspiel im Thüringen Pokal der Männer: Am Samstag, 23. Mai 2026, trifft der FC Carl Zeiss Jena auf den ZFC Meuselwitz. Anstoß ist um 11:30 Uhr in der ad hoc arena im Ernst‑Abbe‑Sportfeld in Jena. Die Partie findet im Rahmen des bundesweiten Finaltags der Amateure statt.
Mit Luis Fischer stand ein Spieler des ZFC Meuselwitz bereits in einem Thüringen Pokal Finale – damals ebenfalls gegen den FC Carl Zeiss Jena. Bei der Neuauflage möchte der 22‑Jährige, der selbst eine Vergangenheit beim FCC hat, nun mit seinem Team den Titel holen. Trotz einer schwierigen Rückrunde in der Regionalliga blickt Fischer mit großer Vorfreude auf das Endspiel.
Interview mit Luis Fischer
In der Liga lief es zuletzt nicht wie gewünscht. Nun ist der Thüringen Pokal ein anderer Wettbewerb. Freust du dich auf das Endspiel am Samstag gegen Jena?
Luis Fischer: „Endspiele und der gesamte Finaltag der Amateure sind immer etwas Besonderes. Wir haben uns den Einzug in dieses Finale verdient und freuen uns auf dieses Spiel in dem Stadion.“
Beim Endspiel 2024 gab es genau diese Konstellation im Finale bereits. Vor zwei Jahren konntet ihr zu Hause nicht den Titel feiern. Was kann man trotzdem aus so einem Spiel mitnehmen, das euch für das bevorstehende Finale hilft?
„Viele Jungs, darunter auch ich, waren vor zwei Jahren dabei. Das war damals schon eine bittere und harte Niederlage. Die hat auch noch im Nachgang wehgetan. Ich denke, ich spreche im Namen vieler, wenn ich sage, dass wir bereit sind, uns zu revanchieren. Wir werden alles auf dem Platz lassen.“
In der Regionalliga konntet ihr das letzte Aufeinandertreffen mit Jena für euch entscheiden. Gibt das ein positives Gefühl für das bevorstehende Finale?
„Ja, für mein Empfinden ist das so. Generell hat die Mannschaft in diesem Stadion bereits große Erfolge feiern können. Viele Jungs haben eine Jena‑Vergangenheit und noch Freunde und Familie dort. Es pusht einen immer wieder, dort zu spielen.“
Wie sieht deine persönliche Vorbereitung vor so einem Endspiel aus? Macht man an dem Tag oder in den Tagen zuvor irgendwas anders als vor anderen Spielen?
„Ich bin ein Fan von Routinen vor den Spielen. Die sind grundsätzlich vor jedem Spiel gleich und da wird sich auch dieses Mal nicht groß etwas verändern. Es ist aber durchaus so, dass man vor solch großen Highlight‑Spielen ein anderes Gefühl hat, vielleicht noch einmal mehr über das Spiel nachdenkt, Situationen durchgeht und auch einfach die Vorfreude ein Stück stärker ist. Es geht dann eben doch um mehr als nur den Sieg.“
Mit Blick auf die Regionalliga liegt nicht mehr alles in eurer eigenen Hand, denn in den Tagen nach dem Pokalfinale finden die Aufstiegsspiele zur 3. Liga statt, von denen die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga abhängt. Kannst du die aktuelle Situation in der Liga am Samstag ausblenden?
„Wie bereits erwähnt, ist es ein anderer Wettbewerb – ein Finale, das trotzdem keine Selbstverständlichkeit ist. Wir werden alles in dieses Spiel reinhauen und sehen es eher als Chance zur kleinen Wiedergutmachung für die letzten, schweren Wochen. Persönlich werde ich mit meinen Gedanken nur bei diesem Spiel sein. Die Mannschaft auch, davon bin ich überzeugt.“
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